HAW Hamburg – interaktive Lichtkunst

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Workshop Ergebnisse


Entstanden sind 4 unterschiedliche Projekte zum Thema “Augmented Geometries”:

I. “Following Lights”

PyramidenPattern:
Die Grundidee aus der sich das Followlight Pattern entwickelt hat, ist die Technik des Mappings als Lichtquelle zu sehen und ein erweiterbares Beleuchtungssystem zu erschaffen, dass mit den Möglichkeiten der Interaktion des Betrachters spielt. Die Interaktion mit dem Licht ist eine simple aber fesselnde Interaktion die schnell die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnt. Mit den Vorteilen der Erweiterbarkeit, Transportfähigkeit etc. ist dieses Beleuchtungssystem perfekt für Messebauten oder Schaufenster.

II.Das Sein und das Nichts

Name: Das Sein und das Nichts/ Polygon Kopf
von: Janna Nikoleit, María Inés Suaréz Hölters, Laura Stolte, Michael Zanjonz, Swaneet Sahoo
“Der Mensch hebt den Arm, der Mensch ballt die Faust, der Mensch ist die unlösliche Einheit und die absolute Quelle seiner Bewegungen. Überdies beschwört der Mensch Zeichen; die Zeichen verfangen sich in seinem Haar, sie leuchten in seinen Augen, tanzen zwischen seinen Lippen, lassen sich auf seine Fingerspitzen nieder; er spricht mit seinem ganzen Körper”

Jean-Paul Sartre 1948

Die drei gehängten polygonen Formen sind verschiedenen Ansichten der Skulptur “Le Cube” von Alberto Giacometti (1901-1966) nachempfunden.
Durch seine Bewegung kann der Besucher einzelnen Flächen der Skulpturen Licht geben, wobei die Teilfläche umso heller wird desto länger eine Position des Betrachter eingehalten wird. Der Menschen verändert das Sein der Skulptur.

Technisches:

Die Installation arbeitet mit einem Beamer, einem PC und einer Kinect-Kamera.
Die Besucher werden mit der Kinect-Kamera erfasst. In dem Programm Processing werden dann die Bewegungen der Körper in Lichtsignalen umgesetzt,
welche über den Beamer auf die Skulpturen projiziert werden.

III. Mapped Skyline

“Rectangle Forms”
Die interaktive Installation Skyline ist eine abstrakte Stadtsilhouette, bestehend aus verschiedenen hohen Quadern.
Es wird eine Farbanimation auf das Objekt projiziert, welche unterstützend durch das Raster das Beamers, an erleuchtete und belebte Fenster erinnern lässt.
Eine kinect Kamera erkennt den Betrachter und berechnet den Abstand zwischen Betrachter und Objekt, was Auswirkungen auf die Projektion hat. Tritt der Betrachter näher an die Installation, erlöschen einzelne Lichter. Entfernt sich der der Betrachter, erleuchtet die Skyline in vollem Glanz.

IV.neuGIER

“mapped Oktaeder”
Verlangen und Neugier sind Thema unserer Installation. Als Objekt fungiert ein 3-Dimensionaler Diamant der durch die Projektion in der Ferne funkelt. Je näher der Betrachter dem Objekt kommt, desto mehr verändert sich die Oberfläche des Diamantes und bekommt eine unansehnliche Optik. Je schneller man sich nähert, desto schneller verändert sich die Projektion. Der Betrachter fungiert somit als Opfer seiner eigenen Begierde und wird für diese visuell “bestraft”. Etwas was schön und teuer erscheint, wird zu etwas hässlichem, abstoßendem.

HAWilux Workshop from Janina Schlichte on Vimeo.

HAWilux gehört zum Förderprogramm "Studentische Projekte 2012" der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. HAWilux steht unter der Leitung von Janina Schlichte (Department Design) und Björn Eberhardt und Iwer Petersen (Department Informatik) und wird unterstützt von Prof. Dr. Birgit Wendholt und Prof. Franziska Hübler. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung. Layout/Inhaltsgestaltung: Janina Schlichte[*] und Programmierung/Inhaltsgestaltung: Iwer Petersen und Björn Eberhardt.